Im Industriepark Marga schafft die Firma Hoogen Bodensanierung GmbH mit dem Biokraftwerk neun neue Stellen und sichert indirekt Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Denn, um die Anlage zu betreiben, kooperiert das Unternehmen mit 25 Agrarbetrieben aus der Region, erklärte Firmensprecherin Nicole Merkl.
Als Biomasse sollen vor allem Mais, Luzerne und Getreide verwertet werden. Der dar aus erzeugte Strom wird den Angaben zufolge vollständig ins öffentliche Netz eingespeist. Neben dem Hauptprodukt Strom entstehen Dünger und Bodenhilfsstoffe, die bei der Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften oder zur Urbarmachung von Agrarflächen in Wüstenregionen eingesetzt werden. „Dafür haben wir bereits einen Absatzmarkt in den Vereinigten Arabischen Emiraten“ , so Merkl. IBA-Sprecher Rainer Müller betonte, dass sich mit der Anlage der Industriepark Marga zu einem Innovationsschwerpunkt entwickele. Die Marktchancen des Biokraftwerkes hatte eine Machbarkeitsstudie bestätigt.
Die Firmengruppe Hoogen mit ihrem Stammsitz in Nordrhein-Westfalen hat seit 1995 einen Standort in Senftenberg mit derzeit rund 60 Mitarbeitern. (Eig. Ber./pk)