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Lausitz drängt beim Bund auf vier dringliche Verkehrsprojekte

Cottbus. Die Lausitz will mit vier vordringlichen Projekten in den neuen Bundesverkehrswegeplan. Das bis 2030 geltende Dokument soll im Jahr 2015 in seiner Grundkonzeption erarbeitet werden. ta

Deshalb haben sich die Energieregion Lausitz-Spreewald und die IHK Cottbus in einer Resolution an Bund und Land Brandenburg gewandt, um auf den weiteren Ausbau der bereits im Bedarfsplan Bundesfernstraßen 2004 platzierten Trassen zu drängen.

Aus Sicht der Südregion, für die 21 Landräte, Amtsdirektoren und Bürgermeister den Forderungskatalog unterzeichneten, stehen insbesondere der Ausbau der B 87 mit Realisierung einer Reihe von Ortsumfahrungen sowie der Ausbau der B 169 und B 101 als Leipzig-Lausitz-Trasse Süd im Fokus. Desweiteren wird auf die Umsetzung des zweiten und dritten Verkehrsabschnittes der Ortsumfahrung Cottbus als Teil der Oder-Lausitz-Trasse sowie die Ortsumfahrung Forst/Lausitz an der B 112n verwiesen. Nach Angaben des Potsdamer Infrastrukturministeriums seien diese Vorhaben für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

"Für die weitere Entwicklung und Zukunftsfähigkeit der Energieregion Lausitz sind diese Projekte von entscheidender Bedeutung", erklärt Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald. Brandenburg Seite 3