Die Ferienregionen der Lausitz tragen dem ungebrochen starken Trend zum Urlaub in heimischen Gefilden mit einer Fülle neuer, interessanter Urlaubsangebote auf der ITB Rechnung. Ganz vorn dabei Offerten für Aktivferien dicht an der Natur.
In der Messehalle 12 macht der Spreewald auf gut 60 Quadratmetern Ausstellungsfläche Lust auf Ferien an den Fließen. Premiere am Spreewaldstand hat ein neuer Reisekatalog, der speziell für Aktivurlauber erarbeitet wurde. Darin finden sich 16 Tourenempfehlungen für Radtouristen und Skaterfreunde. 17 Offerten gibt es zum Thema Wandern und Walking. Auch Wasserwandertouren werden von Experten empfohlen.
Natürlich haben die Spreewälder auch ihre bereits bewährten Angebote wieder mit in Berlin - so gibt es Informationen zum Thema „250 Kilometer immer der Gurke nach“ , einem Radwandererlebnis auf dem Gurkenradweg. „Auch die GästeCard Spreewald“ , ist sich Peter Stephan, Geschäftsführer im Tourismusverband Spreewald e. V. sicher, „wird die Ferienlust am Spreewald erhöhen. Sie bringt den Touristen viele Vorteile in Lübben, Lübbenau und Burg“ .

Massage gegen müde Füße
Zu den kulturellen Pfunden, mit denen der Spreewaldstand wuchert, zählen die Spreewälder Lichtnächte, die im August auf den nächtlichen Fließen rund um Lübbenau stattfinden; der 4. Spreewaldmarathon im April; das einmalige Kunstprojekt Aquamediale im Juni auf den Spreearmen von Lübben; die vielfältigen Angebote der historischen Slawenburg in der Nähe der Spreewaldgemeinde Raddusch.
Einen Schwerpunkt am Stand werden Mitarbeiter der Spreewaldtherme Burg setzen. Sie informieren über das vielfältige Gesundheits- und Wellnessangebot ihrer Einrichtung. Und das sogar ganz praktisch: Wer sich beim Marsch durch die Messehallen müde Füße geholt hat, kann sich von den Thermenleuten direkt am Stand eine wohltuende Massage geben lassen.
Auch der Tourismusverband Niederlausitz e. V. setzt bei der ITB auf Aktivurlaub. Die Niederlausitzer Bergbautour und der Fürst-Pückler-Radweg sind zwei der sportlichen Ferienangebote. Premiere unterm Berliner Funkturm hat ein druckfrisches Magazin, das auf 38 Seiten einen umfassenden Überblick über die touristischen Möglichkeiten der Niederlausitz gibt. Die ITB-Besucher erfahren darin viel Wissenswertes über Niederlausitzer Städte und werden mit den kulturellen Highlights des Jahres 2006 bekannt gemacht, zu denen auch der diesjährige Brandenburgtag in Forst zählt.

Niederlausitz ganz majestätisch
Diese Broschüre, betont Sandra Kundel vom Tourismusverband Niederlausitz, wird dazu beitragen, die gute touristische Bilanz der Region aus dem Vorjahr fortzuführen. Mit über 140 000 Besuchern konnte die Niederlausitz 2005 einen erheblichen Schub gegenüber 2004 verbuchen. Die Übernachtungen stiegen im gleichen Zeitraum um rund neun Prozent - eine Zahl, die über dem Durchschnitt im Land Brandenburg liegt.
Am Samstag kommt die Niederlausitz den Besuchern der ITB majestätisch. Die Gubener Apfelkönigin gibt sich unterm Funkturm die Ehre und wird natürlich auch interessante touristische Neuigkeiten aus der Neiße-Stadt im Gepäck haben.
Die touristischen Mitarbeiter der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH wollen auf der ITB mit einer Reihe grenzüberschreitender Wandertouren für ihre beliebte Ferienregion werben. Dabei geht es auf Schusters Rappen ins benachbarte Tschechien oder nach Polen.
Im Mittelpunkt der Oberlausitzer Ferienofferten aber stehen zwei Broschüren, die während der ITB-Tage erstmals an Reiselustige verteilt werden.

Auch die alte "Louise" ist dabei
Einem ganz speziellen Thema widmet sich das sehr aufwändig und grafisch hervorragend gestaltete Heft „Lausitzer Industriekultur“ . 19 Stätten der Industriegeschichte werden vorgestellt - von der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahn über das Bran denburgische Textilmuseum in Forst und das Bandweberei-Museum in Großröhrsdorf bis zur ehemaligen Brikettfabrik Louise in Domsdorf. Die Broschüre ist überaus praktisch. Von Veranstaltungshöhepunkten über Anfahrtsinformationen bis zu Öffnungszeiten findet sich alles, was für den Touristen wichtig ist.
Die zweite druckfrische Broschüre macht die ITB-Besucher bekannt mit den kulturellen Höhepunkten, die die Oberlausitz in diesem Jahr zu bieten hat. Die Kulturinsel Einsiedel zum Beispiel wirbt mit dem 13. Folklorum, das im September von Schwarzafrika bis nach Nordland führt.
Ganz im Zeichen der 850-Jahr-Feier präsentiert sich Cottbus auf der ITB mit einem großzügig gestalteten eigenen Messestand. Neben den Tagen des Jubiläums selbst wirbt die Stadt mit Höhepunkten im Branitzer Park wie der Eröffnung der Gutsökonomie. Eine Reihe interessanter Persönlichkeiten erwarten die Besucher am Cottbuser Messestand - Fürst Pückler und seine Gattin Lucie, die von Cottbuser Schauspielern verkörpert werden, und natürlich auch den legendäre Postkutscher.

Zum Thema Ab Freitag Mittag sind Publikumstage
 Ein Tages-Ticket für die Internationale Tourismusbörse kostet 13 Euro. Online-Tickets gibt es zum Preis von elf Euro. Das Happy-Friday-Ticket kostet 6,50 Euro.
Die ITB-Besuchertage beginnen am Freitag um 13 Uhr. Auch Sonnabend und Sonntag stehen die Messehallen allen Reiseinteressierten offen. Die Öffnungszeiten an diesen beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Die Deutsche Bahn bringt bis zum 13. März alle ITB-Besucher von jedem DB-Bahnhof Deutschlands in der 1. Klasse für 69 Euro nach Berlin und zurück. Tickets können über die Hotline 01805 / 311 153 gebucht werden (12 ct/min. aus dem Festnetz der deutschen Telekom).
Weitere Informationen zur Berliner Reisemesse gibt es im Internet: www.itb-berlin.de