Helfen kann hier Joschka Fischer. Wer den Ex-Außenminister noch als fleischgewordenen Sandhaufen in Erinnerung hat, muss jetzt umdenken. Der Mann ist wieder schwer am Laufen. So 50 bis 60 Kilometer wöchentlich joggt er nach eigenem Bekunden durch den Grunewald. Das ist sehr vorbildhaft, denn was die Deutschen so zu sich nehmen, bedarf doch einiger Gegenmaßnahmen. So hatte Verbraucherministerin Ilse Aigner unlängst zu einer Online-Abstimmung über die Lieblingsgerichte der Bundesbürger aufgerufen. Sieger wurde der bayerische Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Biersoß. Das fügte sich für Aigner trefflich, denn als Bajuwarin ist ihr die deftige Kost gewissermaßen in die Wiege gelegt worden. Auf den weiteren Plätzen sieht es aber auch nicht besser aus. Es folgten Zwiebelrostbraten, Thüringer Klöße, Rheinischer Sauerbraten und Kohlrouladen. Deshalb riet Aigner, dass die "Bewegung das A und O" bleibe und man auch mal "etwas Leichtes" essen sollte. In seiner Mager-Phase war Joschka ein eifriger Salat-Esser. Aber zu Weihnachten ist das wohl nicht gerade der Hit.