Diese Form der Volksgesetzgebung ist in der Landesverfassung festgeschrieben.
Doch eine erfolgreiche Volks initiative ändert zunächst gar nichts. Das Parlament wird lediglich verpflichtet, sich noch einmal mit dem Streitpunkt zu befassen. Was im Klartext heißt: Jene deutliche Mehrheit in der großen Koalition, die heute offenkundig den Gesetzen zur Gemeindereform zustimmen wird, lehnt - nach Prüfung - die Volksinitiative ab. Den Initiatoren bleibt dann nur der lange Weg über 80 000 Unterschriften zum erfolgreichen Volksbegehren, was bei erneuter Ablehnung im Landtag zum Volksentscheid führen würde.
Dazu ist es in Brandenburg aus Mangel an Stimmen aber noch nie gekommen.