Die Herbstbestellung verzögerte sich durch erhöhte Niederschläge im Oktober und November den Angaben zufolge erheblich. Im Dezember sei die Wintersaat zudem durch strengen Frost stark geschädigt worden.
Sieben Prozent der Wintersaaten (33 000 Hektar) mussten laut Statistikern aufgrund von Auswinterung oder Nässeschäden neu bestellt werden. Die Landwirte registrierten demnach besonders bei Wintergerste (20 600 Hektar), Winterweizen (5900 Hektar) und Winterraps (4500) Schäden. Des weiteren seien für gut 80 Prozent der Betriebe die Niederschläge im März und April zu gering gewesen.
Den Wachstumsstand des Wintergetreides, des Winterrapses, der Feldfutterpflanzen und des Grünlandes beurteilten die meisten landwirtschaftlichen Betriebe nach Angaben des Landesamtes mit "schlechter als normal", Wintergerste mit "weit schlechter als normal". Pflanzenkrankheiten und Schädlinge seien dagegen weit weniger als in vergangenen Jahren aufgetreten.
Insgesamt werden in diesem Jahr den Statistikern zufolge weniger Getreide und Winterraps als 2002 angebaut. Bei Winterraps sei eine Verringerung der Anbaufläche um vier Prozent auf voraussichtlich 118 000 Hektar zu verzeichnen. Beim Wintergetreide registrierte die Behörde eine Reduzierung der Anbaufläche um elf Prozent auf 305 000 Hektar. (ddp/wie)