Das teilten Gascade und der LBV am Dienstag in Kassel und Teltow mit. Eine ähnliche Regelung war bereits in Sachsen getroffen worden.

Die erforderlichen individuellen Verträge mit den Landwirten sollen nun auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung in den kommenden Monaten geschlossen werden. 60 Prozent der für den Leitungsbau benötigten Flächen werden derzeit landwirtschaftlich genutzt. Eugal soll über 500 Kilometer Gesamtlänge ab Ende 2019 vorrangig russisches Erdgas von Lubmin an der Ostsee bis über die tschechische Grenze transportieren. Die neue Pipeline soll in Brandenburg auf eine Gesamtlänge von 275 Kilometern kommen und künftig in zwei Strängen in der Mitte eines 24 Meter breiten Schutzstreifens verlaufen. Ein jeweils acht Meter breiter Mittelstreifen soll weiterhin sichtbar, begeh- und befahrbar sein. Unter anderem wurde jetzt festgelegt, wie der Boden nach dem Tiefbau wieder hergerichtet werden muss, damit er anschließend erneut bewirtschaftet werden kann.