Goetz konnte sich auf der Landesvertreterversammlung in Wildau gegen den Forster Lehrer Jeff Staudacher und die überraschend angetretene Direktkandidatin aus Elbe-Elster, Anja Schwinghoff, durchsetzen. Goetz erhielt 110 Stimmen, was 56, 6 Prozent der abgegebenen Stimmen entspricht. In seiner Bewerbungsrede gab Goetz an, er wolle für die Freien Demokraten acht Prozent der Wählerstimmen bei den Landtagswahlen im September 2019 holen.

Scharfe Kritik übte er an der rot-roten Landesregierung sowie dem Paritégesetz. „Im Landtag in Brandenburg erleben wir gegenwärtig eine unheilige Allianz der VerfassungsbrecherInnen“, sagte Goetz. „Ich kann nur darauf hinweisen: Wenn eine Fraktion den Parlamentarischen Beratungsdienst fragt, und der Parlamentarische Beratungsdienst sagt, dass ein Gesetz ein klarer Verfassungsbruch sei, und man das dann trotzdem durchführt, dann ist das ein klarer Verfassungsbruch.“

Daneben sprach sich der FDP-Politiker für einen rationalen Umgang mit dem Klimawandel aus. „Es geht aber nicht darum, einfach etwas irrational zu machen, ohne die Konsequenzen zu bedenken“, sagte Goetz. „Der entscheidende Satz bei den Sicherheitsinstruktionen in einem Flugzeug ist: Legen Sie erst ihre eigene Sauerstoffmaske an, bevor Sie anderen helfen.“ Nur wenn man selbst stark bleibe, könne man anderen helfen.

Auf der Delegiertenversammlung wird auch über