Offenbar reagierten viele Abgeordnete damit auf die Tätigkeit Külows für die DDR-Staatssicherheit. Der Historiker hatte schon vor seiner Wahl in den Landtag keinen Hehl aus einer informellen Zusammenarbeit mit der Stasi gemacht.
Ein weiteren Wahlgang gab es gestern nicht. Der Ausschuss ist dennoch arbeitsfähig. Er soll die Verantwortung der Regierung für etwaige schwerwiegende Mängel beim Kampf gegen Korruption und Organisierte Kriminalität beleuchten. Angeblich sind Politiker, Justizbeamte und Polizisten verwickelt. Die Vorwürfe stammen aus Geheimdienstakten. Deren Wahrheitsgehalt wird angezweifelt. (dpa/mb)