Dagegen scheiterte die Fraktion der Grünen mit einem Antrag, Flüchtlinge vor allem in kleineren Gemeinschafts-Unterkünften und Wohnungen in Wohngebieten unterzubringen. Bei der Unterbringung dürfe es nicht zur Isolation und Ausgrenzung von Flüchtlingen am Stadtrand kommen, begründete die Grünen-Fraktionsvize Ursula Nonnemacher ihren Antrag. Gerade in Brandenburg gebe es keinen angespannten Wohnungsmarkt, sondern viele leerstehende Wohnungen, die genutzt werden könnten. So betrage der Wohnungsleerstand in Forst und Wittenberge um die 15 Prozent, fügte sie hinzu.