Es seien heute führende Mitglieder der NPD im Terrorzelle-Netzwerk nachweisbar. Die NPD im sächsischen Landtag, die mit Fraktionschef Holger Apfel den Bundesparteivorsitzenden stellt, bestreitet alle Kontakte und sieht sich als Verschwörungsopfer.

„Die Verbindungen zwischen Ihnen und den Terroristen vor Ort werden sich im Laufe des Verfahrens herausarbeiten“, war Günther Schneider (CDU) überzeugt.

Laut Medienbericht gehen die Behörden bei ihren Ermittlungen zum Umfeld der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) Spuren in der extrem militanten Neonazi-Szene Sachsens nach. So ist die Gruppe „Weiße Bruderschaft Erzgebirge“ ins Visier geraten. Zu ihr hätten die mutmaßlichen NSU-Helfer aus Johanngeorgenstadt, André E., Matthias D. und Mandy S., engen Kontakt gehalten.