Richter Joachim Kubista besteht indes darauf, dass alle Beteiligten bisher als geheim eingestufte Akten einsehen können. Das sei für ein faires Verfahren erforderlich, sagte er. Konkret geht es um zwei Aktenordner, die das Landesamt für Verfassungsschutz bislang unter Verschluss hält. Der "Sachsensumpf" sorgte vor zehn Jahren für Schlagzeilen. Hohe Justizbeamte und Politiker sollten angeblich in Netzwerke der Organisierten Kriminalität verwickelt gewesen sein.