Die Ausstrahlung der Projekte beschränke sich nicht auf den jeweiligen Standort, sondern komme letztlich dem gesamten Land zugute. Verwiesen wurde auf den geplanten Ausbau der Regattastrecke in Brandenburg/Havel und die Bewerbung um die Ruderweltmeisterschaft 2013. Das Land will rund fünf Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II in den Umbau investieren. Als nicht hinnehmbar bezeichnete der Sportbund dagegen die Kritik "zu eventuellen Vorteilsnahmen von Personen für Vereine, in denen sie ehrenamtlich tätig" seien. "Wenn sich politische Funktionsträger ehrenamtlich für den Sport engagieren, so ist dies parteiübergreifend zu begrüßen." Das entsprechende Engagement sei "nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig, sondern mit erheblichem zusätzlichem Aufwand verbunden", hieß es. Am Mittwoch hatten CDU, Linke, FDP und Grüne kritisiert, dass große Summen für Sportanlagen geplant seien, wovon SPD-Minister als Präsidenten verschiedener Sportvereine profitierten. dpa/ta