„Damit hat sie ihr Ziel erreicht, eine Region jenseits der Leuchttürme in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) am Montag zum Abschluss der Schau. Ursprünglich hatten die Veranstalter mit 300 000 Besuchern im Görlitzer Kaisertrutz kalkuliert.

Gut fünf Monate lang stand dort die „Via Regia“ als bedeutende Handelsverbindung zwischen Ost und Westeuropa im Mittelpunkt. In den Tagen vor Ausstellungsende erlebte der Kaisertrutz noch einmal einen Besucheransturm. Die ersten Leihverträge für die rund 450 Objekte aus fünf Ländern enden bereits am 5. November. Etwa 100 Museen, Archive, Bibliotheken, Universitäten und andere Einrichtungen hatten Objekte zur Verfügung gestellt .