Dazu kämen 2,8 Millionen Euro für innovative Forschungsprojekte, 301 000 Euro für die Graduiertenförderung, ein Ausgleich für steigende Löhne und Gehälter sowie Bundesmittel aus dem Hochschulpakt 2020.

Bisher seien die Etats der einzelnen Universitäten und Fachhochschulen von Jahr zu Jahr neu verhandelt worden, teilte die Staatskanzlei mit. Das Land erwartet im Gegenzug von den Hochschulen, dass sie ihren Anteil zur Fachkräftesicherung oder auch zur "Stärkung der Innovationskraft durch Forschung" leisten. "Es ist unser gemeinsames Ziel, viele Studierende für eine dauerhafte Ansiedlung in Brandenburg zu gewinnen", sagte Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos).

Nachdem der Landtag der Vereinbarung zugestimmt und die Vertragspartner sie unterschrieben haben, soll sie am 1. Januar 2014 in Kraft treten. Der wissenschaftliche Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Schierack, sprach von einem "Kürzungsvertrag", der die Lage der brandenburgischen Hochschulen nicht verbessere. So sollten sie jetzt bei wachsenden Studentenzahlen und Betriebskosten fünf Jahre lang mit dem Budget von 2013/14 auskommen.