Er übernehme auf eigenen Wunsch eine neue Aufgabe im Bundesinnenministerium, teilte das sächsische Innenministerium am gestrigen Freitag in Dresden mit.

Innenminister Markus Ulbig (CDU) dankte Kann für seine "professionelle und loyale Arbeit". "Die besonderen persönlichen Gründe, die ihn zu diesem Schritt bewogen haben, respektiere ich", meinte Ulbig. Nachfolger soll Vize-Landespolizeipräsident Jürgen Georgie werden. Er muss noch vom Kabinett bestätigt werden.

Durch seine Beteiligung am Abschluss des deutsch-polnischen Polizeiabkommens und die Einrichtung gemeinsamer Fahndungsgruppen mit der polnischen und tschechischen Polizei habe sich Kann auch über die Landesgrenzen hinaus verdient gemacht, so das Innenministerium.

Bevor er nach Sachsen kam, war Kann mehrere Jahre Polizeipräsident in Brandenburg. Außerdem leitete der Jurist das Referat "Internationale grenzpolizeiliche Zusammenarbeit" im Bundesinnenministerium.