Auf dem Eröffnungsrundgang am Mittag konnte Milbradt dann bei Sonnenschein zahlreiche Meisterwerke der Landschaftsarchitektur auf dem mehr als 20 Hektar großen Gelände bewundern. Bis zum 8. Oktober werden rund 350 000 Besucher erwartet.
Milbradt lobte die "hervorragende Arbeit der Gärtnereien und Landschaftsbaubetriebe" und nannte sie inspirierend. Das Gelände vereine die verschiedensten Freizeit- und Erholungsangebote, Bestehendes sei behutsam und nachhaltig in die einzelnen Attraktionen eingebunden worden. So sollen die Bungalows der Aussteller nach der Schau ein europäisches Jugendcamp beherbergen. "Oschatz ist somit bald auch Treffpunkt für junge Europäer", sagte der Ministerpräsident.
Hauptattraktionen der Schau sind die Blumenhalle mit dem Stadtsteg und ein riesiger Rosensee. Zwischen Blütenmeer und Blätterwald werden laut Organisatoren mehr als 700 Veranstaltungen von Musik, Tanz, Theater und Literatur zu erleben sein. Der Regen schreckte kaum Besucher ab: "Wir können zum Auftakt einen wahren Ansturm auf unser Gelände verbuchen", sagte Sprecherin Constanze Matthes.

51 Millionen Euro investiert
Für die diesjährige Schau sind auf dem Laga-Gelände rund 9,5 Millionen Euro verbaut worden, 5,5 Millionen Euro davon gab der Freistaat dazu. Insgesamt investierten Sachsen und die Stadt Oschatz rund 51 Millionen Euro in das Gartenspektakel. Nach Angaben der Veranstalter sind inzwischen mehr als 4400 Dauerkarten und 8000 Tageskarten verkauft. Die Kreisstadt Oschatz mit rund 16 500 Einwohnern hatte 1999 den Zuschlag für die diesjährige Landesgartenschau erhalten und seit 2001 das Konzept realisiert.
Die bisherigen Lagas richteten Lichtenstein, Zittau-Olbersdorf und Großenhain aus. Die Ausstellungen sollen die Region nicht nur um Erholungsangebote erweitern, sondern auch die Leistungen der sächsischer Gärtner darstellen. (dpa/ddp/fxk)