Das nun abgeschlossene wasserrechtliche Planfeststellungsverfahren bündelt insgesamt über 75 Teilvorhaben aus den Bereichen des Wasserbaus und des Hochwasserschutzes. Der Beschluss regelt darüber hinaus auch Maßnahmen aus dem Straßenbau.

Größe und Komplexität geben dem Vorhaben eine Ausnahmestellung: Allein der Beschlusstext umfasst mehr als 300 Seiten, ergänzt um die in 30 Ordnern enthaltenden Planunterlagen. Zwischen Antragstellung und Verfahrensabschluss lagen dennoch 21 Monate. „Mit der erneuten Verlegung des Weißen Schöps kann die ursprüngliche Landschaft nicht wieder hergestellt werden. Aber anders als bei früheren Verlegungen wird die Bilanz nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch positiv sein. Der Fluss erhält die Natürlichkeit zurück“, resümiert Dietrich Gökelmann, Präsident der Landesdirektion Dresden, das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens.