Das Ministerium habe nur wenige Bauern- und Tierhalterverbände eingeladen, kritisierte der Verband. Sie seien "gegenüber den zahlreichen 'Pro-Wolf-Verbänden' scheinbar bewusst stark unterrepräsentiert" gewesen.

"Aus unserer Sicht haben wir ausgewogen eingeladen", entgegnete dagegen Ekkehard Kluge, im Umweltressort zuständig für den Artenschutz. Insgesamt hätten Vertreter von 86 Verbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen, Behörden und einige Wolfsbetreuer an den Gesprächen teilgenommen. 23 Verbände aus den Bereichen Agrar, Tierhaltung und Jagd und 14 Natur- und Tierschutzbündnisse seien geladen gewesen.

"Davon sind nur sechs bekennende Wolf-Unterstützer", erklärte Kluge.