Es gebe erhebliche Bedenken von Fachleuten, sagte gestern der Parteivorsitzende Axel Vogel. Er forderte die Kreiswahlleiter auf, komplett im bewährten Verfahren mit Stift und Wahlzettel abstimmen zu lassen. Eine Manipulation der Wahlcomputer sei nicht vollständig auszuschließen. Dagegen betonte Landeswahlleiter Peter Kirmße, dass die Geräte von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt geprüft und vom Bundesinnenministerium zugelassen worden seien.

Unterdessen will das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 28. Oktober über die Beschwerde von zwei Wählern gegen den Einsatz der Wahlcomputer von 2005 verhandeln. dpa/das