Sie ist auch Vize-Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe. Polen, noch ohne Atomkraftwerke, will bis 2020 mindestens zwei Anlagen bauen. Dafür sind mehrere Standorte im Gespräch, darunter die Stadt Gryfino (Greifenhagen) unweit der Grenze zu Brandenburg.Landesumweltminister Dietmar Woidke (SPD) betonte in einer Mitteilung, Brandenburg bekenne sich voll und ganz zum deutschen Weg des Ausstiegs aus der Atomenergie. Dem Ministerium lägen keine Informationen oder gar Anträge vor, "aus denen wir eine neue Beurteilung vornehmen könnten". Sollten sich in Polen die Planungen verdichten, insbesondere den grenznahen Raum betreffend, gehe Brandenburg davon aus, frühzeitig in die vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren einbezogen zu werden.Die Linke-Landtagsabgeordnete Irene Wolff-Molorciuc sagte, Probleme und Risiken beim Betrieb von Kernkraftwerken sind hinreichend bekannt. "Die Argumente der Kernkraftgegner können darum nicht als Vorwand abgetan werden." Die Zukunft der Energieerzeugung liege bei erneuerbaren Energien. dpa/ab