Um entsprechende Projekte umzusetzen, sucht das Land gezielt nach Partnern in der Industrie. Die Forschung in Brandenburg sei weit fortgeschritten. Nun gelte es, das Wissen und die Technologien in Demonstrationswerken zu erproben. "Davon ist abhängig, ob es zum Durchbruch kommt", so Christoffers.

Nach Angaben des Ministers gibt es Interesse aus der Industrie an einer entsprechenden Zusammenarbeit. Als ein Beispiel nannte er das Wasserstoff-Forschungszentrum der Technischen Universität (BTU) in Cottbus, wo Wasserstoff als Speicher für Windenergie eingesetzt wird. Der Lehrstuhl Kraftwerkstechnik arbeitet dabei mit dem Ölkonzern Total Deutschland und dem Windanlagenbauer Enertrag zusammen. Zudem prüfe das Ministerium, ob in Brandenburg die Solarthermie genutzt werden könne. Unterstützt werden soll auch das Errichten von Kraftwerken, die eine temporäre Speicherung von Strom ermöglichten.

Christoffers will insgesamt die Industriepolitik wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Aus seiner Sicht mangelt es Brandenburg an Industriebetrieben. Ein Aktionsplan "Proindustrie" mit Leitprojekten soll helfen, dies zu ändern.