Wie Gesundheitsminister Günter Baaske dazu mitteilte, habe er von Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) den Auftrag erhalten, ein entsprechendes Konzept vorzulegen. So werde auch in anderen Bundesländern verfahren.
Laut Baaske steht die Bundesregierung mit den Herstellern von Pockenimpfstoffen in Kontakt, um für die Bevölkerung ausreichend Impfstoff einzulagern. Das gemeinsame Ziel von Bundesinnenministerium und Bundesgesundheitsministerium bestehe darin, über "eine Impfstoffreserve für die Gesamtbevölkerung" zu verfügen. Deutschland habe gegenwärtig eine Impfstoffreserve für rund 24 Millionen Impfungen angelegt. Weitere elf Millionen Impfstoffdosen seien bestellt worden.
Bund und Länder - aber auch EU-Nachbarstaaten - seien sich einig, dass vorsorgende und abwehrende Maßnahmen gegen terroristische Angriffe mit Biowaffen nur gemeinsam und bundesweit abgestimmt getroffen werden können, betonte Gesundheitsminister Baaske. (Eig. Ber./mk)