Es habe sehr substanzielle Einwendungen, aber auch viel Zustimmung gegeben, sagte der Minister. Schwerpunkte der Stellungnahmen seien der Verkehr, die Zukunft des ländlichen Raumes, Energie - hier vor allem die Flächen für Windkraftanlagen - sowie der Abbau von Rohstoffen gewesen. In den Plan müsse noch das Klima- und Energieprogramm eingearbeitet werden, das im Mai vom Kabinett behandelt werden soll, hieß es. Ulbig zufolge "wird dabei interessant", wie das FDP-geführte Wirtschaftsministerium mit dem Widerstand in der eigenen Partei gegen den Ausbau der Windkraft umgehen werde.

Im Mai werde es eine öffentliche Anhörung des Parlamentes zum Landesentwicklungsplan geben. Danach solle der Plan überarbeitet werden. Dann könnten nochmals Stellungnahmen abgegeben werden. "Wir wollen das dann in diesem Jahr über die Bühne bekommen", sagte der Minister. Der Landtag stimmt nicht über den Plan ab, das Papier wird als Rechtsverordnung vom Kabinett beschlossen.

Der Landesentwicklungsplan formuliert die Ziele für die Entwicklung Sachsens in allen Bereichen für die kommenden zehn Jahre.