Voraussetzung sei ein im Land abgeschlossener Ausbildungsvertrag. Damit solle gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung getragen werden. Die Zuschüsse müssen bis 1. April 2012 für das vorangegangene erste Schulhalbjahr beziehungsweise bis 1. Oktober für das vorangegangene gesamte zweite Schulhalbjahr beantragt werden. Nach den Angaben werden 50 Prozent der entstandenen Kosten, höchstens jedoch 5,50 Euro pro Tag erstattet. Um soziale Härten zu mindern, bekommen Azubis mit weniger als 330 Euro Vergütung im Monat zusätzlich pro Tag 4,50 Euro. Ansprechpartner sind die Schulverwaltungsämter der Landkreise und kreisfreien Städte.

Deutsch-polnisches Kitaprojekt geplant

Die Nachbarstädte Frankfurt (Oder) und Slubice wollen ein deutsch-polnisches Kindergarten-Projekt auf die Beine stellen. So ist nach Angaben der Frankfurter Stadtverwaltung eine Kindertagesstätte in Slubice geplant. Die bereits bestehende Euro Kita in Frankfurt (Oder) solle ausgebaut werden. Hinzu kämen Sprachkurse und Weiterbildungen für Erzieherinnen in beiden Ländern.

CDU: "Lärmrente" für Flughafen-Anwohner

Die CDU-Landtagsfraktion hat ihre Forderung nach einer "Lärmrente" für Anwohner des neuen Flughafens in Berlin-Schönefeld bekräftigt. Sie soll ihnen gewährt werden, wenn nicht rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Airports im Juni 2012 ein ausreichender Schallschutz zur Verfügung steht. In einem Antrag fordert die Fraktion die Landesregierung auf, sich als Flughafen-Gesellschafter für die Zahlung der Entschädigung einzusetzen.

Brandenburg sorgt sich um biologische Vielfalt

Die Hälfte aller in Brandenburg lebenden Tier-und Pflanzenarten ist gefährdet - etwa jede Zehnte vom Aussterben bedroht. Brandenburg will bis zum Sommer kommenden Jahres einen Maßnahmeplan zur Erhaltung der biologischen Vielfalt vorlegen. Umweltministerin Anita Tack (Linke) betonte am Donnerstag bei der Vorstellung einer Broschüre zum Thema: "Die Verluste müssen gestoppt werden."

Potsdam: Uni-Präsident noch nicht ernannt

Die Ernennung des Berliner Wirtschaftsinformatikers Oliver Günther zum neuen Präsidenten der Universität Potsdam hat sich überraschend verzögert. Anders als geplant wurde der Vertrag nicht am Donnerstag unterschrieben. "Die Unterschrift ist aus formellen Gründen auf Wunsch von Professor Günther vertagt worden", sagte ein Ministeriumssprecher. "Es geht um versorgungsrechtliche Formalien, um die Frage des Ruhegehalts", sagte Günther nach dem Termin mit Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos).