Nur in einem Bündnis könne das Land in den Verhandlungen mit den Gewerkschaften seine schwierigen Aufgaben bei den Personalausgaben meistern, sagte die Ministerin.
CDU-Generalsekretär Thomas Lunacek kritisierte die Äußerungen und forderte Ziegler auf, ihre Haltung ernsthaft zu überprüfen.
Hintergrund ist die Debatte zur Zukunft der gemeinsamen Verhandlungen von Bund, Ländern und Kommunen über Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst. Baden-Württemberg hatte angekündigt, die Tarifgemeinschaft zu verlassen. Andere Länder wie Bayern bleiben in dem Verband, wollen aber nicht mehr zusammen mit dem Bund verhandeln. Der Abschluss der Lohnrunde 2003 war vielen Ländern zu teuer.
So lange nicht ausgeschlossen ist, dass der Bund die Verhandlungen führt, sollte Brandenburg sich einen Austritt aus der TdL offen halten, sagte Lunacek, der auch finanzpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. Mit seiner deutlich niedrigeren Personalquote vertrete der Bund andere Interessen als die Länder. (dpa/ta)