"

"Noch mal langsam, zum Mitschreiben: Sie holen jetzt in die Firma einen ,Feel-Good-Manager'. Der offensichtlich die Stimmung in der Belegschaft verbessern soll . . ."

"Nehme ich an, wenn ,Feel Good' etwas mit gutem Gefühl zu tun hat."

"Und du verscheißerst mich nicht gerade, ich meine, es ist noch nicht der 1. April . . ."

"Nein, ich denke mir doch so einen Mist nicht aus!"

",Feel-Good-Manager' - ich glaub', mich hackt's!"

"Was denkst du denn, wie's mir geht?! Große Vorfreude, das kann ich dir aber sagen! Prost!"

"Prost Mahlzeit, genau. Ich stelle mir gerade vor, was der Typ bei uns veranstalten will. Was macht der, frage ich mich ernsthaft besorgt: Läuft der durchs Haus und verteilt Pralinen und Lollis?"

"Oder er erzählt Witze am laufenden Band."

"Na, das kann einem aber ganz schnell auf den Wecker gehen!"

"Von mir aus könnte er auch ein Fässchen Bier spendieren, da hätte ich ganz sicher ein good Feeling!"

"Vom Feeling her ein gutes Gefühl, ja ja. Ich raff's immer noch nicht: ,Feel-Good-Manager'! Wir sparen seit Jahren an allen Ecken und Enden, leisten inzwischen mit einem Drittel der Belegschaft das Dreifache an Arbeit, was sich natürlich nicht im Geringsten in der Entlohnung . . . - und jetzt soll hier ein Typ gute Laune verbreiten!!!"

"Vielleicht macht er ja auch ernsthaft was? Schaltet demotivierende Faktoren im Arbeitsablauf aus, schaut sich nicht nur die Symptome, sondern das System an und sorgt letztlich für eine bessere Basis, auf der wir arbeiten kön . . ."

"Sag' mal, wovon träumst du eigentlich nachts?"