Die Aufgaben dienten der Vorbereitung der Schüler auf die schriftliche Abiturprüfung 2014, teilte das sächsische Kultusministerium am Freitag mit. Auch die anderen fünf Länder Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein hätten die Aufgaben im Internet veröffentlicht. Prüflinge sollen demnach in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik zum Teil gleiche Aufgaben bearbeiten.

Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) sagte, damit solle die Vergleichbarkeit und die Qualität der Bildung gestärkt werden.

Die Initiative ist umstritten. Sachsens SPD spricht von Aktionismus. Einige CDU-Länder preschten ohne Rücksicht darauf vor, dass die Kultusministerkonferenz ein gemeinsames Vorgehen beschlossen habe.

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