In den Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen ist die RUNDSCHAU-Aktion "Lausitz 2030" als hilfreich auf dem Weg zu einem Zukunftskonzept für die länderübergreifende Region gewertet worden. In Potsdam und Dresden fließen die drei Thesen der Debatte - die Fazit und Handlungsbedarf widerspiegeln - zurzeit in die Arbeit der Perspektivressorts ein. Jetzt gelte es, die Lausitz-Thesen mit konkreten Maßnahmen zu unterlegen, heißt es in der Dresdner Staatskanzlei. Wie Brandenburg sehe sich der Freistaat vor allem in einer Koordinierungsrolle. Diese Aufgabe nimmt derzeit verstärkt der Potsdamer Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) wahr, der in der Lausitz Akteure vor Ort zusammenführen und strategisch ausrichten will. "Die Thesen haben wertvolle Denkansätze geliefert", erklärte Gerber. Für die Lausitz bedeutet das, selbst aktiver zu werden. Es geht um Vorschläge, die von der ganzen Region getragen werden: Modellregion, "Rat der Lausitz-Weisen" sowie Stärkung von Wissenschaft und Bildung sind Thesen-Inhalte, die keinen Aufschub dulden. "Denn 2030 ist morgen", hatte der Geschäftsführer der BASF Schwarzheide, Karl Heinz Tebel, jüngst formuliert.

Trotz des formalen Abschlusses der RUNDSCHAU-Aktion versichert Chefredakteur Johannes M. Fischer, "dass wir als Medienhaus die Debatte weiter vor antreiben werden".

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