Jahrhunderts vom Nürnberger Meister Veit Stoß. Wie das Polnische Fremdenverkehrsamt mitteilt, soll das Meisterwerk für rund 3,5 Millionen Euro nun mühevoll restauriert und konserviert werden. Von den Arbeiten, die bis 2020 andauern sollen, werden Kirchgänger und Touristen nur wenig mitbekommen. Ziel der Restauratoren vom Interuniversitären Institut für die Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken in Warschau und Krakau sei es, den liturgischen und Publikumsbetrieb nur selten zu stören.

Es werde höchstens zu äußerst kurzen Unterbrechungen kommen, in denen der Altar nicht öffentlich gezeigt werden wird. Dies würde zeitnah angekündigt, versichert die Mariengemeinde laut Fremdenverkehrsamt. Diese ist die Auftraggeberin der Arbeiten. Gelegentlich würden einzelne Skulpturen oder Figurengruppen demontiert und in Labors untersucht.

Die Arbeiten an dem jahrhundertealten Denkmal sind nötig geworden, da im Bereich der Bekrönung ein Befall mit Holzschädlingen registriert wurde und sich auf dem gesamten Altar starke Verunreinigungen zeigen. Kunsthistorikern, Restauratoren und Materialwissenschaftlern bietet das Vorhaben zudem eine einzigartige Möglichkeit, die spätgotische Schnitzkunst zu erforschen.

www.krakow.travel