Gründe dafür seien das Konfliktpotenzial beim Ausscheiden oder Neueintritt von Vereinsmitgliedern, wenn über die Pacht der Flächen entschieden werden müsse.

Sachsens Umweltminister Frank Kupfer (CDU) hat hingegen den geplanten Verkauf von staatlichen Kleingartenflächen verteidigt. Das Land biete die Grundstücke "zu wirklich günstigen Konditionen zum Kauf an", sagte Kupfer der "Leipziger Volkszeitung". Sei der Kauf einem Verein nicht möglich, böte sich etwa die Möglichkeit, die Grundstücke bei der örtlichen Sparkasse als Sicherheit anzubieten und dafür zinsgünstige Darlehen zu bekommen. "Wollen wir nicht" zu sagen und auf das Land zu schimpfen, finde Kupfer "billig".