Danach können einschlägige Bildungseinrichtungen nach dem neuen brandenburgischen Musik- und Kunstschulgesetz erstmals eine Landesförderung beantragen. Bei Schulen in kommunaler Trägerschaft müsse aber eine "angemessene Beteiligung" der Träger nachgewiesen werden, heißt es.

Das Kulturministerium sei zu dem Ergebnis gekommen, dass eine angemessene Finanzierungsbeteiligung vorliege, wenn sich die Kommunen mit mindestens 40 Prozent an den Gesamtausgaben der Musikschule oder Kunstschule beteiligen. Im Land werden 36 000 Kinder und Jugendliche an Musik- und mehr als 2600 an Kunstschulen unterrichtet. Kritiker werfen der Landesregierung vor, den Einrichtungen eine angemessene Unterstützung mit Landesmitteln zu verweigern.

Trotz Schüler-Plus sei der Anteil der Landesförderung an den Gesamtkosten auf neun Prozent zurückgegangen. Die Volksinitiative "Musische Bildung jetzt!" verlangt 15 Prozent.