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| 02:35 Uhr

Kunstprojekt an der Frauenkirche sorgt für Wirbel

Die Busse verdecken aus dieser Perspektive die Frauenkirche großteils.
Die Busse verdecken aus dieser Perspektive die Frauenkirche großteils. FOTO: dpa
Dresden. Dresden ringt schon lange um das richtige Gedenken an die eigene Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Opfer-Mythos, Neonazi-Aufmärsche und Gegendemos machen würdiges Erinnern schwer. dpa/bl

Das Projekt eines syrischen Künstlers sorgt jetzt im Vorfeld des 72. Jahrestages der Zerstörung Dresdens für Wirbel in der Stadt. Manaf Halbouni errichtete seine Skulptur "Monument" auf dem Dresdner Neumarkt - direkt vor der Frauenkirche. Drei hochkant aufgestellte Linienbusse sollen eine Brücke von Dresden nach Aleppo schlagen, wo Bewohner während der jahrelangen Kämpfe hinter solchen Fahrzeugen Schutz vor Heckenschützen suchten.