So könne die derzeit bis zur Industrialisierung Sachsens reichende Ausstellungskonzeption bis zur Gegenwart fortgeschrieben werden.

Die Kosten für eine solche Erweiterung bezifferte sie mit sechs bis acht Millionen Euro. Dies sei im Unterschied zu dem Aufwand für ein gänzlich neues Projekt eine „vertretbare Summe“. Die künftige Einrichtung im früheren Kaufhaus Schocken könne etwa „Landesmuseum für sächsische Geschichte und Archäologie“ heißen, sagte die Ministerin.

Vom Tisch wäre damit die Einrichtung eines eigenständigen „Nationalmuseums“. Mit dieser Idee hatte Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow 2009 Landtagswahlkampf betrieben. Damals sprach er sich für das Japanische Palais in Dresden als Standort aus. Im Koalitionsvertrag von CDU und FDP ist indes festgeschrieben, dass das Palais zum „Porzellan-Schloss“ ausgebaut werden solle – während für das Nationalmuseum kein Ort festgelegt wurde.