Mai auf dem Alten Markt am Landtagsschloss in Potsdam zu erleben.

Opolka ist dann jeden Tag auf dem Alten Markt, um mit Besuchern der Freiluftausstellung über rechtsextremistische Gewalt und den Widerstand dagegen in der Zivilgesellschaft zu sprechen.

"Anlässe für die Schaffung der Skulpturen waren die Mordserie des NSU und dann die ersten brennenden Flüchtlingsheime", sagte Opolka am Mittwoch beim Aufbau der Skulpturen. "Ich hatte einen Aufschrei der Kunst- und Kulturschaffenden erwartet, aber außer ein paar Theateraufführungen passierte wenig." Mit seinen bis zu 2,30 Meter hohen Wolfsmenschen will der Unternehmer und Künstler die Bürger aufrütteln. "Die Figuren sind bedrohlich, düster, Angst einflößend und aggressiv", sagte Opolka. "Ich will zeigen, was passiert, wenn sich Hass und Gewalt in der Gesellschaft ausbreiten."