Das kündigte Kunst am Mittwoch bei einem RUNDSCHAU-Gespräch an. Die Studierenden halte sie für überzeugbar, dass die Neugründung der richtige Weg sei.

Kunst hofft außerdem darauf, dass nach einer Grundsatzentscheidung durch den Landtag die Beteiligung der Hochschullehrer in der Lausitz an der Diskussion des inhaltlichen Konzeptes der neuen Uni deutlich zunehmen wird. Bisher setzen sich viele Mitarbeiter und Studenten von BTU Cottbus und Hochschule Lausitz für den Erhalt der beiden bestehenden Hochschulen ein.

Sabine Kunst lehnt es ab, die Diskussion über eine neue Universität noch länger auszudehnen. "Noch zwei Jahre Debatte können wir uns nicht leisten", sagte sie. Der Hochschulstandort Lausitz habe bereits jetzt ein beginnendes Problem mit den im regionalen Einzugsgebiet rückläufigen Abiturientenzahlen. Das werde sich in den kommenden Jahren verschärfen.

Zuvor hatten die Wissenschaftsministerin und die Landtagsabgeordnete Birgit Wöllert (Linke) versucht, Irritationen zur Uni-Neugründung im Spremberger Rathaus auszuräumen. "Die Lausitz werde nicht abgekoppelt", versicherte Kunst. Es gehe vielmehr darum, mit der BTU Cottbus-Senftenberg den Hochschulstandort Lausitz zukunftssicher zu machen.