ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:35 Uhr

Kundgebung zum "Equal Pay Day" am Brandenburger Tor

Demonstrantinnen und Demonstranten protestieren am 21.03.2014 am Brandenburger Tor in Berlin anlässlich einer gemeinsame Kundgebung von DGB, Deutschem Frauenrat und Sozialverband SoVD zum Equal Pay Day für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus weiterarbeiten müssten, um rechnerisch auf das durchschnittliche Jahresgehalt eines Mannes zu kommen.
Demonstrantinnen und Demonstranten protestieren am 21.03.2014 am Brandenburger Tor in Berlin anlässlich einer gemeinsame Kundgebung von DGB, Deutschem Frauenrat und Sozialverband SoVD zum Equal Pay Day für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Der Equal Pay Day markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus weiterarbeiten müssten, um rechnerisch auf das durchschnittliche Jahresgehalt eines Mannes zu kommen. FOTO: Maurizio Gambarini (dpa)
Berlin. Zum „Equal Pay Day“ hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Brandenburger Tor die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern gefordert. dpa/bb

Zur gemeinsamen Kundgebung von DGB, Deutschem Frauenrat und Sozialverband SoVD waren am Freitag etwa 300 Menschen gekommen. Unter anderen hielt auch DGB-Chef Michael Sommer eine Rede.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen in Deutschland auf Basis des Stundenlohns 22 Prozent weniger als Männer. Demnach müsste eine Frau, um auf denselben Jahresverdienst zu kommen wie ein Mann, bis zum 21. März des nächsten Jahres arbeiten. Daher findet der "Equal Pay Day" (Tag für gleiche Bezahlung) an diesem Tag statt. Sie würde den Aktionstag am liebsten bei Eis und Schnee am 1. Januar begehen, sagte Schwesig. Das würde nämlich bedeuten, dass die Lohnlücke geschlossen wäre.