Der Kurzfilm heißt "was war - was wird". Er entstand während einer Dokumentarfilmwerkstatt der HFF in Doberlug-Kirchhain. Die Werkstatt mit Studenten verschiedener Fachrichtungen unter Leitung von Professorin Susanne Schüle war Teil einer Kooperation der HFF und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam in Vorbereitung auf die 1. Brandenburgische Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft", die 2014 im Schloss Doberlug gezeigt wird.

Peter Badel von der HFF: "Wir haben beim Dok-Festival in Leipzig ein HFF-Screening bekommen mit einem 90-Minuten-Block zum Thema Glück. Es wird als Voraufführung einer neuen Zusammenarbeit zwischen rbb und HFF bzw. eines neuen Fernsehformats zur Diskussion gestellt."

Die Potsdamer "Glücks Fall Filme" thematisieren: Was haben ein Israeli in Berlin, der ein Hitlerporträt malt, eine Familienfeier auf dem Lande bei strahlend schönem Wetter, die Diskretion von Seitensprüngen, verschiedene Arten des Lachens, sportliche Bewegungsmuster, das unterschiedliche Wohlbehagen junger und älterer Leute und, zum Beispiel, ein Konzert im Gefängnis miteinander zu tun? Die insgesamt 90 Filmminuten gehen der Frage nach, was Menschen glücklich macht und wann man eine gesellschaftliche Situation als beglückend empfinden kann. In Doberlug-Kirchhain haben die Filmemacher im Frühjahr 2012 die Schülerin Sarah Melissa Manig und den Rentner Manfred Wunderlich begleitet und Lebensvorstellungen unterschiedlicher Generationen nachgezeichnet. Jieun Yi führte sensibel die Kamera. Die Regie lag in den Händen von Leonie Krippendorf.

Heike Lehmann

In Leipzig sind die "Glücks Fall Filme", unter anderen mit "was war - was wird", am Mittwoch, 30. Oktober, 16 Uhr in den Passage Kinos zu sehen.

Der rbb zeigt die HFF-Filme am 19. November gegen 23.15 Uhr innerhalb der ARD-Themenwoche. "Der schöne 10-Minuten-Kurzfilm ,was war - was wird‘ ist einer der Höhepunkte der Sendung, nämlich das Finale!", kündigt Peter Badel an.