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Wintersport
Wenn Promis Olympioniken wären

Elyas M'Barek fühlt sich auf zwei Brettern wohl. Foto: Axel Heimken
Elyas M'Barek fühlt sich auf zwei Brettern wohl. Foto: Axel Heimken FOTO: Axel Heimken
Berlin. Am Freitag starten die 23. Olympischen Winterspiele. Im südkoreanischen Pyeongchang treten Sportler aus aller Welt in mehr als 100 Disziplinen an. Die Deutsche Presse-Agentur hat Prominente gefragt, wo sie bei Olympia starten würden. Von Thomas Bremser, dpa

Es gibt durchaus Promis, die sich auf Skiern zu Hause fühlen, wie „Fack ju Göhte“-Star Elyas M'Barek (35): „Ich bin ein sehr guter Skifahrer und fahre, seit ich klein bin.“ Das hat der österreichische Schauspieler mit DJ Felix Jaehn (23, „Ain't Nobody“) gemeinsam - obwohl der aus dem flachen Hamburg kommt. „Ich fahre Ski, seit ich Kind bin, und war erst kürzlich in Italien im Skiurlaub. Ich hab' es aber nur an zwei Tagen auf die Piste geschafft, weil sich die Album-Deadline verschoben hat.“

Andere haben eine gewisse Distanz zu den zwei dünnen Brettern, wie Musiker Mark Forster (34, „Kogong“): „Ich habe das als Kind nie gelernt, weil meine Eltern eher Bock auf Strand hatten. Das einzige, was ich mir zutraue, wäre Schlittenfahren. Ist das olympisch? Mit dem Schlitten den Hügel runterfahren? Das würde ich mir zutrauen - sogar auf dem Bauch.“

Schlittenfahren steht nicht auf dem olympischen Programm, das Rennrodeln und Bobfahren dagegen schon. Die Sportler fahren allerdings einen Eiskanal hinunter - und keinen Hügel. Für Songwriter Max Giesinger (29, „80 Millionen“) dennoch denkbar. „Ich bin als Kind immer gern Schlitten gefahren und irgendwie immer den Berg runtergekommen. Vielleicht würde ich das mit dem Bob auch hinbekommen.“

Einer, der während seiner Karriere immer Gas gegeben hat, mag es beim Wintersport etwas risikoärmer: der frühere Formel-1-Champion Nico Rosberg (32). „Abfahrt wäre mir etwas zu verrückt, Slalom könnte gut gehen.“ Im alpinen Skisport gilt die Abfahrt als Königsdisziplin, die Fahrer erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.

Zu schnelles Tempo, zu hohe Berge: Viele Stars setzen beim Wintersport auf die gemütlicheren Disziplinen. „Curling. Weil es so schön ruhig ist, man drinnen nicht frieren muss und weil es so bekloppt schön ist, wenn die alle mit dem Besen rumfuchteln“, sagt Heino Ferch (54). Der Schauspieler könnte in einem Team mit Moderator Elton (46) antreten. Auch er ist Curling-Fan. „Das ist 'ne sehr gemütliche Sportart, mit ein bisschen Geschick und Taktik.“

Auch im Langlauf könnte ein Promi-Team zustande kommen. Angeführt von Schauspieler Matthias Schweighöfer (36): „Ich liebe Langlauf. Hat auch was Meditatives.“

TV-Koch Steffen Henssler (45) gibt an, die Disziplin zu beherrschen. „Wahrscheinlich wäre ich beim Biathlon zu Hause. Laufen und Schießen. Alles andere ist schwierig.“ Erfahrungen im Langlauf hat auch der Berliner Schauspieler Fabian Busch (42, „Er ist wieder da“). „Wenn in Berlin mal Schnee liegt, gibt es auf dem Tempelhofer Feld sogar eine Loipe, die großartig ist. Aber bei dem Winter...kein Training.“

Mark Forster traut sich Schlittenfahren zu. Foto: Britta Pedersen
Mark Forster traut sich Schlittenfahren zu. Foto: Britta Pedersen FOTO: Britta Pedersen
Max Giesinger würde es mit Bobfahren versuchen. Foto: Henning Kaiser
Max Giesinger würde es mit Bobfahren versuchen. Foto: Henning Kaiser FOTO: Henning Kaiser