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Weltberühmte Badeorte nicht weit entfernt

Seit Jahrhunderten fährt man nach Böhmen zur Kur. Freilich: Ihre glanzvollste Zeit feierten die Badeorte im 19. Ida Kretzschmar

Jahrhundert, als man sie "Salon Europas" nannte. Noch heute versprühen Karlsbad (Karlovy Vary), Franzensbad (Frantikovy Láznì) und Marienbad (Mariánské Láznì), das Flair vergangener Zeiten. Ausflügler, Urlauber und Kurgäste können sich an der zurückgewonnenen Pracht erfreuen und vielfältige Behandlungen genießen. Auch das Städtchen Kynvart (Königswart) oder das Radonbad Jáchy mov (Joachimsthal), vor allem aber die mittelalterliche Stadt Cheb (Eger) und das wegen des hier gebrauten Bieres weltberühmte Plzeò (Pilsen), eine der Kulturhauptstädte Europas 2015, darf man keineswegs verpassen, raten die Lausitzer Reisejournalisten Kerstin und André Micklitza in ihrem neuen Reiseführer.

Kerstin und André Micklitza: Böhmisches Bäderdreieck. Trescher-Verlag, 156 S., 9,95 Euro