Wenn die Stiftung solches behaupten sollte, sei das "ein großer Vertrauensbruch und ein Affront", sagte er.
Der Künstler schlägt dem Zeitungsbericht zufolge ein klärendes Rundtischgespräch vor, an dem neben den Betroffenen die Urheberrechtsgesellschaft Bildkunst teilnehmen sollte. Die Stiftung ist nach eigenen Angaben dazu bereit.
Wetzel, der die Innenkuppel als Nachempfindung des 1945 zerstörten Originals künstlerisch gestaltete, hatte diverse Rechte an den Gemälden an die Verwertungsgesellschaft Bildkunst gegeben. Die Stiftung hatte es während des Wiederaufbaus versäumt, die Verwertung der Bildnisse der vier Tugenden und der vier Evangelisten zu regeln. Ein erstes Gespräch über die Forderungen der Bildkunst zwischen Stiftungs-Geschäftsführer Eberhard Burger und Wetzel am vergangenen Freitag war laut Stiftung-Pressesprecherin Grit Jandura "harmonisch" verlaufen. Geklärt werden müsse nun, in welchen Fällen die Bildkunst Rechte geltend macht. Dabei gehe es um so genannte Bibliothekstantiemen, die nur bei größeren Veröffentlichungen greifen.
(ddp/dpa/fxk)