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Von Luther bis Jeanne Mammen

Der Luthereffekt greift 2017 auf die Hauptstadt über.
Der Luthereffekt greift 2017 auf die Hauptstadt über. FOTO: dpa
Berlin. Die Bandbreite reicht von Luther bis zur Russischen Revolution. Von der Miniaturmalerei bis zur Fotografie. Ein Überblick über das Berliner Ausstellungsjahr 2017. dpa/ik

Malerei von der Großstadtchronistin Jeanne Mammen und zeitgenössische Fotografie zum Thema Überwachung. Daneben hochkarätige Ausstellungen zum Reformationsjubiläum und dem 100. Jahrestag der Russischen Revolution. Eine Auswahl aus der Fülle der Berliner Museumsangebote im Jahr 2017:

Der Luthereffekt. (12. April bis 5. November): Vor 500 Jahren schlug Martin Luther (1483-1546) der Überlieferung nach seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Wittenberger Schlosskirche - der Beginn der Reformation. Das Deutsche Historische Museum zeigt im Martin-Gropius-Bau zum Reformationsjubiläum die Ausstellung "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt".

"Watching you, watching me." -"Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks (17. Februar bis 2. Juli): Gleich zwei Ausstellungen beschäftigen sich im Museum für Fotografie mit dem Thema Überwachung in Gegenwart und Geschichte.

Jeanne Mammen (6. Oktober bis 15. Januar 2018): Sie malte und zeichnete den Berliner Alltag der 20er-Jahre. Die Berlinische Galerie widmet der Künstlerin Jeanne Mammen (1890-1976) eine große Retrospektive. Ihr Werk zeigt die politischen und künstlerischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts. Die Schau konzentriert sich auf Mammens Gemälde und Aquarelle. Zu sehen sind außerdem Zeichnungen, Illustrationen sowie Mode- und Bühnenentwürfe.

Alchemie. Die große Kunst. (6. April bis 23. Juli): In den Sonderausstellungshallen am Kulturforum dreht sich alles um "Alchemie. Die Große Kunst". Gemeinsam mit dem Getty Research Institute in Los Angeles erarbeiteten die Staatlichen Museen die Schau mit mehr als 200 Ausstellungsstücken.

Kleine Meisterwerke. (30. März bis 30. Juli): Die Alte Nationalgalerie zeigt in einer Sonderausstellung klein- und kleinstformatige Kunstwerke des 19. Jahrhunderts aus ihrer reichen Sammlung. Mehr als 50 Gemälde und 60 Miniaturen, die bislang selten oder sogar noch nie ausgestellt waren, sollen zu bewundern sein.

1917. Revolution Russland und Europa. (20. Oktober bis 15. April 2018): Das Deutsche Historische Museum blickt auf die Russische Revolution, die sich im Jahr 2017 zum 100. Mal jährt.