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Von Clint Eastwood bis Jennifer Lopez

Berlin.. Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin (8.-18. Februar) wird sich in diesem Jahr wahrscheinlich auch Oscar-Preisträger Clint Eastwood die Ehre geben.

Wie die Berlinale gestern mitteilte, läuft der Film "Letters from Iwo Jima" des US-Regisseurs und -schauspielers außer Konkurrenz im Wettbewerb. Weiteren Glamour könnte ein möglicher Besuch von US-Star Jennifer Lopez bringen: Sie spielt in der US-Produktion "Bordertown" von Regisseur Gregory Nava, die ins Rennen um den Goldenen Bären geht, eine Journalistin, die in einer realen Mordserie an mexikanischen Arbeiterinnen Anfang der 1990er-Jahre in der Grenzstadt Ciudad Juárez recherchiert.
Ebenfalls im Wettbewerb ist die deutsch-österreichische Koproduktion "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky ("Anatomie") mit Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow und Marie Bäumer. In Ruzowitzkys Film geht es nach Angaben der Berlinale um die "größte Geldfälschungsaktion aller Zeiten". Die Nationalsozialisten ließen gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Millionen falsche britische Pfund drucken, um die Wirtschaft ihrer Gegner zu schwächen. Im KZ Sachsenhausen wurde eine Fälscherwerkstatt eingerichtet.
Außer Konkurrenz wird der jüngste Film des Berlinale-Jury-Präsidenten Paul Schrader, "The Walker" (USA/Großbritannien), präsentiert, in dem unter anderen Woody Harrelson, Kristin Scott Thomas, Lauren Bacall, Moritz Bleibtreu und Willem Dafoe spielen. Hoffnung auf einen Bären kann sich auch der tschechische Regisseur Jiri Menzel machen, der mit "Lerchen am Faden" 1990 den Goldenen Bären gewonnen hatte. In seinem neuen Film "Obsluhoval jsem anglického krále" ("I Served the King of England"), in dem unter anderen Bären-Gewinnerin Julia Jentsch mitspielt, werden aus der Perspektive eines Prager Kellners zwei Jahrzehnte europäischer Geschichte geschildert.
Die Auswahl für den Wettbewerb der 57. Berlinale wird den Angaben zufolge demnächst abgeschlossen. Präsentiert werden, inklusive der Beiträge außer Konkurrenz, 26 Filme. Bereits bekannt gegeben wurden unter anderen "The Good Shepherd" von Robert de Niro mit Matt Damon, Angelina Jolie und de Niro selbst, "The Good German" von Steven Soderbergh mit George Clooney sowie der deutsche Beitrag "Yella" von Christian Petzold. (ddp/pb)