Im Kulturzentrum der Lausitzer Braunkohle nahe Neupetershain wollen sie mit den Besuchern ins Gespräch kommen und bieten ihre Kunstwerke zum Kauf an. Dabei sind in diesem Jahr Christine Baumbach, Paul Böckelmann, Rosemarie Böhmchen, Solveig Bolduan, Birgit Dvorak, E.R.N.A, Bernd Gork, Gemma Graf, Rita Grafe, Simone Claudia Hamm, Mona Höke, Matthias Körner, Christina Köster, Eberhard Krüger, Christine Przybilski, Günther Rechn, Bettina Schierz-Winkler, Lothar Schneider, Barbara Seidl-Lampa, Rudolf Sittner, Bernd Winkler und Georgios Wlachopulos. Sie zeigen Werke aus den Bereichen Fotografie, Grafik, Keramik, Malerei, Schmuckdesign und Textilkunst.

Kabarettarchiv feiert 50. Geburtstag

Heinz Erhardt, Loriot und Erich Kästner blicken von den Wänden der Katakomben. In der Ecke eine Robe von Helen Vita und ein Stück weiter die Orgel von Hanns Dieter Hüsch. Hier lebt die Kunst! Seit 50 Jahren bewahrt das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz die Schätze des Genres in all seinen Ausprägungen – am Dienstagabend feierte es im Gewölbe des einstigen Proviant-Magazins sein Jubiläum. „Dieses Archiv ist kulturhistorisch von größter Bedeutung, da ich keine andere Kunstform kenne, die über ihre jeweilige Zeit solche Auskünfte gibt“, betont Kabarett-Historiker Volker Kühn.

Das Archiv beherbergt das „kollektive Gedächtnis“ der Satire, wie es Schreiner, langjähriger Autor der Münchner „Lach- und Schießgesellschaft“, formuliert.