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| 10:00 Uhr

Biografie
Veronika Fischer: Unschöne Erinnerung an Sowjetunion-Tournee

Veronika Fischer hatte bei der Leipziger Buchmesse ihre Autobiografie „Woher Wohin“ vorgestellt.
Veronika Fischer hatte bei der Leipziger Buchmesse ihre Autobiografie „Woher Wohin“ vorgestellt. FOTO: Jens Kalaene / ZB
Berlin. Kaltes Hotel, schlechtes Essen - und am Ende Cholera: Die Sängerin Veronika Fischer (66/«Träumer wie wir») hat viele unschöne Erinnerungen an eine Tournee durch die Sowjetunion.

„Es war die einzige Auslandstournee, über die ich nicht journalistisch befragt wurde. Es wurde nie darüber berichtet“, schreibt sie in ihrer aktuellen Autobiografie «Woher Wohin». Der Grund: Die Tour musste abgebrochen werden, weil die Sängerin Cholera bekam. Sie habe auf einer Isolierstation um ihr Leben gekämpft, während die anderen Bandmitglieder schon wieder abgereist waren, schreibt sie.

„Da in der Sowjetunion erst ab dem 1. November geheizt werden durfte, war es in den Hotels eiskalt“, schreibt sie. In ihrem Hotelzimmer seien Spots und Lampen angebracht worden. Zudem sei die Ernährung «weder wohlschmeckend noch bekömmlich» gewesen. Und warum wurde nie über die Tour im „sozialistischen Bruderland“ berichtet? „Im Sozialismus scheint nur die Sonne!“, schreibt die Musikerin.

(dpa)