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DGA-Awards
US-Regiepreise: Greta Gerwig und del Toro nominiert

Greta Gerwig sorgt mit ihrem Regiedebüt „Lady Bird“ für Furore. Foto: Evan Agostini/Invision
Greta Gerwig sorgt mit ihrem Regiedebüt „Lady Bird“ für Furore. Foto: Evan Agostini/Invision FOTO: Evan Agostini
Los Angeles. Guillermo del Toro (53) hat mit dem Fantasy-Märchen „Shape of Water - Das Flüstern des Wassers“ Chancen auf seine erste Auszeichnung der US-Regisseursvereinigung. Von Barbara Munker, dpa

Die Schauspielerin und Regisseurin Greta Gerwig hat mit ihrer Tragikomödie „Lady Bird“ Chancen auf ihre erste Auszeichnung der US-Regisseursvereinigung.

Die Directors Guild of America (DGA) nominierte die Kalifornierin und vier weitere Filmemacher am Donnerstag für den renommierten Preis. Die DGA-Awards werden am 3. Februar in Beverly Hills zum 70. Mal verliehen.

Erstmals in dem Rennen um die DGA-Preise sind auch der irische Regisseur Martin McDonagh („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), der Mexikaner Guillermo del Toro („Shape of Water - Das Flüstern des Wassers“) und der Afroamerikaner Jordan Peele („Get Out“). Mit dem Kriegsfilm „Dunkirk“ holte der Brite Christopher Nolan seine vierte Nominierung nach „Inception“ (2010), „The Dark Knight“ (2008) und „Memento“ (2001).

Del Toro war am Sonntag bei der Golden-Globe-Gala zum besten Regisseur gekürt worden. Da hatte unter anderem auch der Hollywood-Veteran Steven Spielberg mit seinem Politdrama „Die Verlegerin“ Gewinnchancen. In seiner Laufbahn war Spielberg bereits elfmal vom DGA-Verband nominiert worden - drei Trophäen hat er gewonnen - doch diesmal ging er leer aus.

Gerwig ist erst die achte Frau, die von dem Regieverband nominiert wurde, nach Kolleginnen wie Barbra Streisand, Jane Campion und Sofia Coppola. Kathryn Bigelow war 2010 die erste Frau, die mit dem Kriegsthriller „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ den DGA-Preis und auch als erste Filmemacherin überhaupt den Regie-Oscar gewann.

Der amerikanische Komiker und Produzent Jordan Peele, der mit dem sozialkritischen Gruselfilm „Get Out“ sein Regie-Debüt gab, ist erst der vierte schwarze Spielfilmregisseur mit einer DGA-Nominierung. Vor ihm hatten das Lee Daniels („Precious“), Steve McQueen („12 Years a Slave“) und im vorigen Jahr Barry Jenkins mit „Moonlight“ geschafft.

Die DGA-Preise gelten als zuverlässiger Indikator für die spätere Oscar-Verleihung. 2017 hatte Damien Chazelle mit dem Filmmusical „La La Land“ erst die DGA-Trophäe und dann den Regie-Oscar gewonnen.

DGA-Website

Einen Regie-Golden-Globe hat Guillermo del Toro bereits gewonnen. Kann er sich bei den DGA-Awards auch gegen Christopher Nolan, Greta Gerwig, Martin McDonagh und Jordan Peele durchsetzen? Foto: Kevin Sullivan/ZUMA Wire
Einen Regie-Golden-Globe hat Guillermo del Toro bereits gewonnen. Kann er sich bei den DGA-Awards auch gegen Christopher Nolan, Greta Gerwig, Martin McDonagh und Jordan Peele durchsetzen? Foto: Kevin Sullivan/ZUMA Wire FOTO: Kevin Sullivan
Einen Golden Globe für das beste Drehbuch hat Martin McDonagh bereits in der Tasche. Foto: Matt Crossick
Einen Golden Globe für das beste Drehbuch hat Martin McDonagh bereits in der Tasche. Foto: Matt Crossick FOTO: Matt Crossick
Christopher Nolan ist bereits zum vierten Mal nominiert. Foto: Jordan Strauss/Invision
Christopher Nolan ist bereits zum vierten Mal nominiert. Foto: Jordan Strauss/Invision FOTO: Jordan Strauss
Bei den Gotham Awards hat Jordan Peele mit seiner Horrorkomödie „Get Out“ drei Preise für Regie, Drehbuch und als Publikumsfavorit eingeheimst. Foto: Evan Agostini/Invision
Bei den Gotham Awards hat Jordan Peele mit seiner Horrorkomödie „Get Out“ drei Preise für Regie, Drehbuch und als Publikumsfavorit eingeheimst. Foto: Evan Agostini/Invision FOTO: Evan Agostini