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| 17:05 Uhr

Musikszene
Trauer um „Voice von Berlin“ – Demba Nabé ist tot

Sänger Ear (Demba Nabé) von der Band Seeed bei einem Konzert in der Berliner Wuhlheide.
Sänger Ear (Demba Nabé) von der Band Seeed bei einem Konzert in der Berliner Wuhlheide. FOTO: dpa / Matthias Balk
Berlin. () Demba Nabé, einer der Sänger der Berliner Band Seeed („Dickes B“), ist tot. Der Musiker starb im Alter von 46 Jahren am Donnerstag, wie sein Anwalt Christian Schertz gestern bestätigte. Zur Todesursache gab es keine Angaben.„Wir werden die Voice von Berlin vermissen.

Der Sound bleibt ewig“, war auf dem offiziellen Twitteraccount der Stadt Berlin zu lesen. Mit ihrer Hymne „Dickes B“ hatte die Band ihrer Heimatstadt eine Liebeserklärung gemacht. Hart und leicht zugleich wie die Stadt: Dieser Gegensatz prägt viele Songs der Band wie „Ding“, „Music Monks“ oder „Aufstehn!“. Tief wummern da die Bässe über die eigene Mischung aus Reggae und Dub, Hip-Hop und Dancehall. Demba Nabé alias Boundzound gehörte neben Peter Fox und Dellé zu den Frontmännern des bisher elfköpfigen Ensembles von Seeed. Die Band ist auch für ihre energiegeladenen Live-Auftritte über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Die Berliner standen unter anderem schon beim dänischen Roskilde-Festival auf der Bühne. Noch vor einem Monat hatte Seeed die nächste Tour für den Herbst 2019 angekündigt. Laut „Tagesspiegel“ waren innerhalb von 30 Minuten etliche Konzerte ausverkauft, die Server der Ticket-Plattform seien wegen des Ansturms zeitweise zusammengebrochen. Ob die Tour stattfinden kann, ist nun unklar.

(dpa)