Der 45-Jährige hatte in der Neujahrsnacht eine Niere und eine Bauchspeicheldrüse von einer Spenderin erhalten, die sich vermutlich in Indien mit dem Virus angesteckt hatte. Zwei weitere Empfänger von Tollwut-infizierten Organen waren in den vergangenen Tagen in Hannover und Hannoversch Münden gestorben.
Der Marburger Patient wird - wie die beiden gestorbenen Patienten - mit einer neuartigen Methode aus den USA behandelt. Damit hatten US-Ärzte 2004 eine 15-jährige Patientin mit Tollwutsymptomen gerettet. (dpa/pb)