Festivaljahrgang bis Sonntag Fragen nach Reibungsflächen und Bewusstseinsspaltungen. "Dabei spielen die durch Fremdeinwirkung hervorgerufenen Verunsicherungen und Identitätsverluste ebenso eine Rolle wie die freiwerdenden Energien und neuen Kräfte", sagte Direktorin Ann-Elisabeth Wolff.
Die Bandbreite der zwölf Gastspiele aus neun Ländern reiche von Tanz- und Sprechtheater bis musikalischen Bühnenformen. Besonderes Augenmerk liegt auf den zahlreichen Deutschlandpremieren wie "Hey girl!" von Socìetas Raffaello Sanzio oder "Imagine-toi" ("Stell dir vor") von Julien Cottereau. Flankiert werden die Vorstellungen durch Filme, Diskussionsrunden und einen Workshop.
Zum achten Mal findet während der „euro-scene“ der Wettbewerb um das beste deutsche Tanzsolo nach einer Konzeption des belgischen Choreographen Alain Platel statt. Aus 178 eingegangenen Bewerbungen aus 22 Ländern wählte eine Jury 26 Teilnehmer aus. Die Preisträger werden erst Sonntagnacht gekürt.
(dpa/fxk)