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| 17:51 Uhr

Geeehrt
Theaterpreis „Lausitzen 2019“ für Oliver Bukowski

Senftenberg. Ausgezeichnetes Stück wird in Senftenberg uraufgeführt. Der Förderpreis geht an Ulrike Müller.

(red/ik) „Lausitzen 2019“ ist der Stücke-Wettbewerb, den das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen, das Staatstheater Cottbus und die Neue Bühne Senftenberg erstmalig im Sommer 2016 ausgeschrieben haben.

Gesucht wurden Stückideen, die sich inhaltlich mit der Region Ober- und Niederlausitz auseinandersetzen. Diese besondere, historisch gewachsene Kultur-Region erstreckt sich über die Grenzen der beiden Bundesländer Brandenburg und Sachsen. Hier befindet sich auch das Siedlungsgebiet der Sorben.

Eingereicht werden sollte ein Exposé für ein abendfüllendes Stück und eine ausgeschriebene Szene. Gefördert wird dieses Projekt durch die Stiftung für das sorbische Volk, das Land Brandenburg, und auch die beteiligten Theater haben zur Finanzierung beigetragen.

Es haben sich insgesamt 21 Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland um diesen Theaterpreis beworben.

Die Jury – bestehend aus Lutz Hillmann, Intendant Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen; Madlenka Šołcic, Beauftragte des Intendanten für sorbisches Theater, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen; Lukas Pohlmann, Schauspieldramaturg Staatstheater Cottbus; Manuel Soubeyrand, Intendant Neue Bühne Senftenberg sowie Harald Müller, Verlagsleiter Theater der Zeit – hat die anonymisierten Stück­ideen gleichberechtigt bewertet. In der Jurysitzung am 4. Dezember wurde die Entscheidung einstimmig getroffen, wie am Freitag mitgeteilt wurde.

Der Theaterpreis „Lausitzen 2019“ geht an Oliver Bukowski mit dem Preisträgerstück „Der Sohn“. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis ist mit einer Uraufführung an der Neuen Bühne Senftenberg verbunden. Diese ist für den März 2020 vorgesehen.

Die Jury vergab außerdem einen Förderpreis in Höhe von 2000 Euro an Ulrike Müller.